Mittwoch, 8. Februar 2006

Über mich

Ich habe gerade auf Wolfgang Schmids Internetseite gelesen, dass sich jeder Weblog-Besitzer kurz vorstellen soll. Da ich das bisher nicht getan habe, werde ich es jetzt nachholen.
Ich bin Anna-Lena Thiesen, bin 23 Jahre alt und vor zwei Jahren von Neumünster ins schöne Flensburg gezogen, um hier das Lehramt an Grund- und Hauptschulen zu studieren. Meine beiden Fächer sind Deutsch und Haushaltslehre. Mittlerweile habe ich das fünfte Semester fast abgeschlossen und muss immer wieder staunen, wie schnell doch die Zeit während des Studiums vergangen ist. Gerade noch Schülerin gewesen und nun soll ich bald alles aus der Sicht einer Lehrerin sehen!? In einem Jahr werde ich für meine Examensprüfungen pauken und hoffentlich schon im Sommer 2007 dann als Referendarin meine SchülerInnen zum Pauken bringen.
Die wöchentliche Weblog-Gestaltung für das Seminar „Philosophie und Pädagogik“ macht mir immer viel Spaß. Ich hoffe euch gefallen meine bisherigen und weiteren Beiträge.
Anna-Lena

Samstag, 28. Januar 2006

Zeit

Eben war ich noch ein Kind
Die ersten Schritte war’n noch klein.
Doch die Zeit vergeht geschwind,
so unbeschwert wird’s niemehr sein.

Dann die arge Pubertät
Pickel, Jungs und andere Sorgen.
Ich kam zur Schule oft zu spät.
Kein’ Bock auf heut, noch morgen.

Endlich erwachsen, wunderbar!
Welch ein großes Glück!
Doch eines wird dennoch klar,
die alte Zeit kommt nie zurück.

In der Zukunft liegt viel Arbeit,
viel Freud und Unbehagen.
Doch ich fühle mich bereit,
muss wieder erste Schritte wagen.
00003

Freitag, 20. Januar 2006

Ein Tag am Meer

Dichte Wolken zier'n den Himmel,
zarte Kuppel, sanftes Blau.
Sonnenstrahlen scheinen nieder,
flechten Gelb ins helle Grau.

Am Horizont ein sattes Rot,
spiegelt sich in sanften Wellen.
Kleine Regentropfen,
die eifrig auf die Erde schnellen.

Leises Meeresrauschen,
schreiende Möwen in der Ferne.
Dunkel wird der Himmel nun,
zeigt zögernd seine ersten Sterne.

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Dienstag, 10. Januar 2006

Die Weide

Hier steht sie auf dem Felde,
ganz allein, jedes Blattes beraubt,
doch sie in ihrer Einfalt,
erhebt trotz allem stolz ihr Haupt.

Sie streckt die schwarzen Finger aus,
zum Himmel, will den Wind erhaschen,
will ihn bändigen und biegen,
von seiner Freiheit naschen.

Nun ist seine Wut besonders groß,
er peitscht durch Weides Zweige,
reisst sich aus ihren Griffen los,
heult auf wie eine Geige.

Auch ihre Streitsucht ist geweckt,
ihre dürren Knochenhände
packten den Übeltäter bald beim Schopf,
wenn sie ihn wieder fände.

Doch er, so frei, wie bereits gesagt,
hat sich längst davongemacht,
zieht über Länder, Dörfer, Wälder,
sie steht allein in grauer Nacht.

baum3

Dienstag, 3. Januar 2006

Der unendliche Fluch

Ein junger Mann kam einmal, nachdem er tagelang in der Wüste herumgeirrt war, in ein kleines Dorf in einer Oase. Er war von einer Bande Räuber überfallen worden und obwohl er ein guter Kämpfer war, hatte er sein Hab und Gut nicht gegen sie verteidigen können.
In dem Dorf gab man ihm Wasser und Nahrung. Man erzählte ihm aber auch, dass in einer nahe gelegenen Höhle ein Ungeheuer lebte, dass durch einen Fluch an dieses Stückchen Erde gebunden war und dessen Opfer immer wieder Dorfbewohner seien.
Um sich erkenntlich zu zeigen und weil er auf seine Schwertkünste vertraute, beschloss der junge Krieger das Monster von dieser Welt zu tilgen. Da er sein Schwert gegen die Räuber verloren hatte, gab man ihm ein neues. Schwarz wie die Nacht, aus geschmolzenem Wüstensand geschmiedet, mit dem Blut Tausender benetzt.
Derart gerüstet begab er sich des Nachts über die noch heiße Erde zu der Höhle, die ihm gewiesen worden war. Sie war nicht aus Sand, sondern aus großen dunklen Felsen. Es verwunderte ihn sehr, als er hinter einer großen, dunklen Öffnung eine Treppe fand, die tief in den Fels hinabzuführen schien. Er stieg die groben Stufen hinunter. Das wenige Mondlicht versiegte schon nach der ersten Biegung, doch aus den Tiefen drang ein Feuerschein, der den Weg erhellte.
Als der Krieger das Ende der Treppe erreicht hatte, stand er in einem Raum, dessen Größe kaum zu erkennen war, da die Wände in der Dunkelheit verborgen waren. Nur eine einzige Fackel erhellte den Raum. Misstrauisch bewegte sich er sich auf sie zu, doch auf halber Strecke ließ ihn ein Geräusch zusammenschrecken. Mit gezogenem Schwert schnellte er herum und hielt inne.
Vor ihm stand eine Frau. Haut so weiß wie der Mond, Augen so blau wie der Himmel und Haare so gleißend wie das Sonnenlicht. Sie näherte sich ihm mit langsamen, bedächtigen Schritten, mit einem Lächeln.
Er erkannte seinen Fehler erst, als sie direkt vor ihm stand und ihre Lippen leicht öffnete.
Menschen können sich nicht wehren, wenn sie den Blutkuss empfangen. Mit dem ersten Schluck des warmen Lebenssaftes aus den Adern sind sie wie gelähmt. Vielleicht ist die Gier des anderen Geschöpfes auch zu groß, um eine Wehr möglich zu machen.
Was bleibt ist ein schlaffer Körper, der in sich zusammensinkt.
Die Vampirin ließ ihn fallen. Mit einer gezierten Geste wischte sie sich einen Bluttropfen aus dem Mundwinkel. Sie spürte wie der Fluch aus ihr wich. Sie war nicht länger an diesen Ort gebunden. Nur er, der Einzige, der den Mut aufbrachte aus freiem Willen, ihr Versteck zu betreten, hatte sie von ihrem Bann befreien können.
In einem sentimentalen Anflug drehte sie den Toten auf den Rücken. Das federleichte Wesen kniete sich auf seine Brust und strich ihm die Haare aus dem Gesicht. Ihre Hände glitten über die ebenmäßigen Züge, die eingefallenen Wangen, die hohe Stirn, die schmale Nase.
Sie schüttelte ein wenig den Kopf über so viel Unglück. Er würde viele Nächte hier verbringen. Er würde ihre Pein erleben müssen, die sie so lange gefühlt hatte.
Dann schlich sie auf leisen Sohlen in die Nacht hinaus. Die Luft war schwül und schwer. Sie würde selbst so ein federleichtes Wesen wie sie nicht tragen können, aber das störte sie nicht in ihrer Stimmung. Sie würde eben gehen.
Nach Hause. Ihre Schritte hinterließen keine Spuren im warmen Sand.

Donnerstag, 22. Dezember 2005

Weihnachten

weihnachtsmann1
Draußen ist es klirrend kalt,
der Schnee bedeckt leise die Erde.
Jeder ist freudig gespannt, ob jung oder alt,
wartet bis es endlich Abend werde.

Nun öffnet sich endlich die große Tür, Weih00022
alle betreten das geschmückte Zimmer.
Erfreut und entzückt merken wir,
es ist, wie jedes Jahr und doch nicht, wie immer.

Es duftet der Tannenbaum, Weih00024
geschmückt mit brennenden Kerzen.
Ihr strahlender Glanz erhellt den Raum,
leuchtende Kinderaugen erwärmen die Herzen.

Fröhlich erklingen bekannte Lieder,
jeder Moment scheint wunderbar.
Viel zu schnell geht die Zeit vorüber,
wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr.
Weih00034

Sonntag, 18. Dezember 2005

Winter

Schnee1Es schneit! Fröhlich tanzen die Schneeflocken vom Himmel. Sie bedecken die Straßen mit ihrem hellen Schein. Die Sonne verleiht der weißen Decke einen strahlenden Glanz. Alles ist still.
Ich höre nichts, außer meiner knirschenden Schritte. In den Fenstern der Häuser brennen Kerzen, die die Zimmer sanft erleuchten. Der Winter ist da! Weihnachten kann kommen!

Dienstag, 6. Dezember 2005

Das Licht

Sonnenstrahlen2Das Licht des Lebens,
das ER hält in seinen Händen,
das Feuerlicht,
wenn Sonnenstrahlen sich abwenden.
Das heiße Licht,
das glühend das Metal erhellt,
das Sternenlicht,
nächtliches Funkeln am Himmelszelt.
Das Meereslicht,
das in der Tiefe flimmert,
das Licht des Nordens,
das an den Himmelsrändern schimmert.
Das dunkle Licht,
das ewig’ Schlaf besiegelt.
Doch kein Licht kann schöner sein als das,
das sich in deinen Augen spiegelt.

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Kommentar
Hi Anna! Tja, nun hab ich ja wieder Zeit, dir zu schreiben....
Brummel - 11. Feb, 12:08
Kommentar
Hallo Anna-Lena! Ich erfahr jetzt ja leider nichts...
karen_m - 9. Feb, 11:08
Über mich
Ich habe gerade auf Wolfgang Schmids Internetseite...
anschi - 8. Feb, 11:16
Wir haben jetzt eine...
Wir haben jetzt eine neue Homepage für die Organisation...
torbenm - 2. Feb, 22:05
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Bist 60 du, wie ich und mehr. Da wundert dich dann...
juerg1940 - 29. Jan, 17:04

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Zuletzt aktualisiert: 11. Feb, 12:08

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